A:Practice

Handlungs-Matrix  – Auf dem Weg zu Kultureinrichtungen als ökologische Akteure

A:Practice ermöglicht eine globale Perspektive auf die ökologische Situation und definiert vier Handlungsfelder, die zu ihrer Balancierung beitragen.

A:Practice ist in Kooperation von The Forgotten Angle Theatre Collaborative (FATC), Südafrika, und KlimaKontor Basel, Schweiz, entstanden.

Woraus besteht dieses Tool?

Herzstück von A:Practice ist seine «Matrix of Action». Sie bietet Orientierung, ermöglicht, sofort ins Handeln zu kommen und erlaubt die gleichzeitige Umsetzung verschiedener Nachhaltigkeitskonzepte. Sie ist mit anderen Organisationsentwicklungs-Ansätzen kompatibel.

Warum braucht es dieses Tool?

Wir stellen fest, dass die ökologischen Krisen weiter eskalieren und Verwerfungen in der Gesellschaft zunehmen. Gleichzeitig sehen wir die grossen Potentiale von Kulturinstitutionen, zu einer ökologisch denkenden und handelnden Gesellschaft beizutragen. Wir treffen auf Verantwortliche der Institutionen, die ein Bedürfnis verspüren, vom Wissen ins Handeln zu kommen.

Tags

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Was kann dieses Tool?

Die A:Practice Matrix of Action

  • unterstützt die Entwicklung institutioneller ökologischer Kompetenzen
  • fördert die Handlungsfähigkeit der Organisation basierend auf ihrem spezifischen Standort, ihren Ressourcen und Qualifikationen
  • ermöglicht sofortiges Handeln auf allen Ebenen der Organisation
  • lädt alle in der Organisation ein, basierend auf ihren Kompetenzen, ihrer Motivation und Freude zu handeln
  • ermöglicht gleichzeitige Durchführung verschiedener Massnahmen
  • reduziert Bürokratie
  • unterstützt die Förderung transinstitutioneller Vernetzung
  • bietet einen dramaturgischen Rahmen für ökologische Narrative

Für wen ist dieses Tool?

A:Practice ist für jede einzelne Person, für Gruppen, Firmen etc. Vor allem jedoch für jene, die in Kulturinstitutionen tätigt sind. Speziell auch für Akteur*innen, die Positionierung und inhaltliche Ausrichtung dieser Institutionen verantworten: Intendantinnen, Direktor*innen, Leitungsteams, Autor*innen, Dramaturg*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Vermittler*innen etc.

Impressum

The Forgotten Angle Theatre Collaborative (FATC), est. 1995

KlimaKontor Basel, est. 2020

 

Barbara Ellenberger (A:Practice Switzerland)
Matthias Michel (A:Practice Switzerland)
Peter John Sabbagha (A:Practice South Africa)

Talking Diversity

In der Kommunikation am Schauspielhaus Zürich wird diskriminierungssensible und -kritische Sprache verwendet. Damit das Publikum weiss, wovon gesprochen wird, wenn bestimmte Wörter benutzt werden, haben Mitarbeiter*innen und Ensemblemitglieder des Schauspielhaus Zürich ein Glossar mit Grundlagenbegriffen zusammengestellt.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Glossar ist eine Sammlung von Begriffen, die erklärt werden. Die Begriffe, die hier vorgestellt werden, sind explizit keine Definitionen und nicht für alle Ewigkeit in Stein gemeisselt.

Einige kommen aus dem US-amerikanischen Sprachraum und haben noch keine deutsche Entsprechung gefunden. Die Begriffe sind oft abhängig von lokalen gesellschaftlichen Kontexten, in denen sie verwendet werden, ihre Bedeutungen verschieben sich im Gebrauch.

Sie liefern ein temporäres Abbild unserer Zeit, im Wissen darum, wie schnell sich gesellschaftliche Zustände verändern.

Tags

#glossar
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Wozu kann dieses Glossar beitragen?

Dieses Glossar sensibilisiert für diskriminierungssensible Sprache. Eine diskriminierungssensible Sprache hilft zu differenzieren und Stereotypisierungen und gewaltvollen Fremdzuschreibungen entgegenzuwirken.

Sie lässt stattdessen alle Individuen mit ihren persönlichen Zugehörigkeiten selbst und selbstgewählt sprechen.

Für wen ist dieses Tool?

Dieses Glossar ist für alle.

Die Begriffe sollen Mut machen, Sprache nicht als Zwang, sondern als kreatives Werkzeug zu begreifen, das es uns möglich macht, die Welt selbstbestimmt mitzugestalten.

Warum braucht es dieses Glossar?

Sprache ist ein fluides Tool. Sie spiegelt gesellschaftliche Prozesse, kann manchmal sogar Veränderungen vorantreiben. Wer das eigene Sprechen diskriminierungssensibel gestaltet, trägt dazu bei,

  • jahrhundertealte und gesamtgesellschaftlich wirkende Macht- und Gewaltsysteme zu überwinden,
  • die Herabsetzung von verletzbaren Menschen zu vermeiden und
  • marginalisierten Gruppen zu Sichtbarkeit zu verhelfen.

Marginalisierte Menschen sind nicht nur sprachlich, sondern auch in Medien, Politik und Kultur untervertreten und erhalten keine Bühne oder wenig Gehör für ihre Stimme.

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Das Glossar existiert auf Deutsch und Englisch.

Impressum

Textnachweise:
Die Texte aus diesem Glossar speisen sich aus unterschiedlichen Quellen, die wir gerne nennen und denen wir danken möchten: Diversity Arts Culture, www.diversity-arts-culture.berlin; Diversum – Verein für rassismuskritisches Denken, www.verein-diversum.ch sowie das Glossar in Evein Obulor & Rosamag (Hg.): Schwarz wird großgeschrieben, 2021. Ein Teil der Texte sind Originalbeiträge für diese Publikation.

Redaktion:
Fadrina Arpagaus, Yuvviki Dioh, Miriam Ibrahim, Laura Kaufmann, Laiya Sievi

Herausgeberin: Schauspielhaus Zürich AG Zeltweg 5, 8032 Zürich